Die Saison 18/19 steckt noch in den Startlöchern und die erste Herrenmannschaft hat noch kein Spiel in der Liga absolviert. Dennoch stand am vergangenen Freitag schon das erste Pflichtspiel an und so traten die Goldschlägerjungs im Pokal auswärts in Gunzenhausen an.

Auswärtsspiele in Gunzenhausen sind für die Schwabacher Handballer immer besonders. Die Atmosphäre in der meist bis unter die Decke gefüllten Halle ist giftig und sowohl die Heimmannschaft, als auch ihre Fans verwandeln die Sportstätte in einen regelrechten Hexenkessel. Mit einer Rumpftruppe – viele Spieler befanden sich noch um Urlaub, oder kurierten Blessuren aus – gab man sich trotzdem kämpferisch und wollte diese sportliche Herausforderung gerne annehmen.

Das Spiel begann für die Schwabacher zunächst mit einem großen Schreckmoment. Christian Lutsch, einer der Leistungsträger im Kader, knickte schon in den ersten Minuten während einer Abwehraktion um und musste schon früh das Spielfeld verlassen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, rauften sich die Spieler zusammen und lieferten den Gunzenhausenern einen erbitterten Fight. Durch solide Abwehraktionen konnten sich die Schwabacher oft den Ball erkämpfen, welches oft zu schnellen und einfachen Toren genutzt wurde. So erspielte man sich mehrfach gute Führungen, welche man allerdings, nicht konsequent halten konnte. Über die gesamte Spieldauer war Schwabach jedoch das bessere Team, das es verpasste, den Sieg noch höher zu gestalten, da besonders in der zweiten Halbzeit zu viele Torchancen ungenutzt blieben.

Mit 23:32 setzten sich die Jungs um Trainer Christopher Zintl letztlich durch und freuen sich, dass man trotz der dünnen Personaldecke die nächste Runde erreichen konnte.

Es spielten:

Ott (Tor), Geck (5), Scheibel (6), Schwarz (6), Scherbel (2), Meyer (7/3), Reichel (2), Lutsch, Motzelt (4).